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gueltigkeit_gueltig 
seitentitelBilirubin-(Gesamt) 
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Daten Cache-Benutzer:
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Geprüft durch: Mepöwafipinel, Memeuoce , Oer am 02. Jun 2025
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Dokumenten-ID:1002239
Dokumententyp:Labor-Methoden-SOP
Seiten-Struktur-Typ:Labor-Methoden-SOP
Vorlage:Labor-Methoden-SOP
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Bisheriger Verlauf mit Notizen:

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Berechtigte Genehmiger:

Qiqiqesipuj, Pilepäpüdeböxü, Meuäo Oer Oer ([LAB-KLC] Klinische Chemie: Bearbeitung (2325))
Mesülidüw, Mepöfa (QM-Administratoren)
Rouukäfibe, Väjäjigec, Oer (QM-Administratoren)
Mepöwafipinel, Memeuoce , Oer (QM-Administratoren)
Mesülidüw, Mepöfa ([LAB-KLC] Klinische Chemie: Inhaltliche Prüfung (2325))
Mepöwafipinel, Memeuoce , Oer ([LAB-KLC] Klinische Chemie: Inhaltliche Prüfung (2325))
Uixülifanäqüs, Qiwü ([LAB-KLC] Klinische Chemie: Technische Freigabe (2325))

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Dokumenten-ID:1002239
Dokumententyp:Labor-Methoden-SOP
Seiten-Struktur-Typ:Labor-Methoden-SOP
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Rouukäfibe, Väjäjigec, Oer (QM-Administratoren)
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LABKLC

Stillgelegt: Bilirubin (Gesamt)

(Labor-Methoden-SOP) 1-0-0 ab dem 02.06.2025

Bestimmung des Gesamt-Bilirubin mit dem Prinzip der Diazo-Reaktion nach Jendrassik-Grof mit dem Roche Cobas cobas c 501 - Modul

Allgemeines
Angaben zu Messgrößen / Analyte / Parameter
Alle Messgrößen und Analyte sind im LIS hinterlegt!
Name des Leistungsverzeichniseintrags
Bilirubin (Gesamt)
Analysen-Nr. / Analyt-Code (LIS)
10bili-d, 10bili-g, 10bili_ps, 10bili_us
Synonyme
Synonyme gibt es keine!
Untersuchungs- bzw. Prüfgebiet (Akkreditierungsstelle)
Untersuchungs- bzw. Prüfart (Akkreditierungsstelle)
Untersuchungs- bzw. Prüftechnik / Arbeitsplatz
Dauerhaft an ein Auftragslaboratorium vergeben?
nein
Bezeichnung der Meßgrößen (Akkreditierungsstelle)
- Bilirubin, gesamt
CE Verfahren / Inhouse Verfahren // Norm
DIN EN ISO 15189
CE Verfahren / Inhouse Verfahren // CE/InHouse
CE-Test: nein
In House Test: nein
Standardverfahren nach Literatur: nein
Akkreditierungsstatus
  • DAkkS Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH
  • Anlage zur Akkreditierungsurkunde D-ML-XXXXX-XX-XX nach DIN EN ISO 15189:2014
  • Gültigkeitsdauer: 23.08.2016 bis 22.08.2021
  • Ausstellungsdatum: 23.08.2016
Änderungshinweise
Bearbeitungsdauer
Labor / Institut
Untersuchungsumfang
Untersuchungsdauer
Beurteilung
Grenze des Verfahrens
Stand
Diagnostikbereich
Probentransport
Ziel der Untersuchung (Indikation)
Zielsetzung
Die Bestimmung von Bilirubin wird verbreitet zur Diagnose und Behandlung von Lebererkrankungen, hämolytischen und hämatologischen Störungen sowie von Stoffwechselstörungen, einschließlich Hepatitis und Gallenblasenerkrankungen, eingesetzt.
Indikation
  • Bestimmung des direkten Bilirubins zur Diagnose, Differentialdiagnose und Verlaufsbeurteilung des Ikterus (bei Werten für Bilirubin gesamt > 1,1 mg/dl)
  • Verdacht auf Lebererkrankungen
  • Verdacht auf Hämolyse – Zerstörung der roten Blutkörperchen
  • Verdacht auf Cholangitis
  • Verdacht auf Cholestase
  • Verdacht auf Cholelithiasis (Gallensteine)
  • Verdacht auf Tumorerkrankungen im Bereich der Gallengänge/Pankreas (Bauchspeicheldrüse)
Allgemeine Angaben
Bilirubin entsteht beim Abbau alter Erythrozyten im retikuloendothelialen System. Dabei wird der Hämanteil aus dem Hämoglobin und anderen hämhaltigen Proteinen entfernt, zu Bilirubin metabolisiert und als Komplex mit Serumalbumin zur Leber transportiert. Dort wird Bilirubin mit Glucuronsäure konjugiert, damit es gelöst und anschließend durch den Gallengang transportiert und über den Verdauungstrakt ausgeschieden werden kann. Erkrankungen oder andere Störungen, bei denen durch hämolytische Prozesse Bilirubin rascher produziert wird, als es von der Leber abgebaut werden kann, führen zu einem Konzentrationsanstieg von unkonjugiertem (indirektem) Bilirubin im Blutkreislauf. Auch eine unreife Leber und verschiedene andere Erkrankungen mit gestörter Bilirubinkonjugation können zu ähnlich erhöhten Spiegeln des unkonjugierten Bilirubins im Blut führen. Bei Gallengangsverschluss oder Schädigung der hepatozellulären Struktur kommt es sowohl zum Anstieg des konjugierten (direkten) wie auch des unkonjugierten (indirekten) Bilirubins im Blutkreislauf. Mit dem Meld-Score (Model for End-stage Liver Disease) wird der Schweregrad der Leberschädigung für Patienten in Erwartung einer Lebertransplantation berechnet und spiegelt die Dringlichkeit einer Transplantation bzw. 3-Monats Lebenserwartung des Patienten wieder. Der Listenplatz auf der Warteliste für verfügbare Lebertransplantationen wird durch diesen Score mitbestimmt und an das Transplantationsregister weitergemeldet. Ein MELD-Score von 40 entspricht etwa einer 3-Monats-überlebensrate von ca. 2 %. Dieser Score ist offen für Manipulationen und sollte durch eine unabhängige Stelle, vorzugsweise durch das Labor welches die Bestimmungen durchgeführt hat, berechnet werden. Präanalytische Manipulationen (Beimengung von Urin in die Plasmaprobe zur Bestimmung der Kreatininkonzentration) können allerdings dadurch nicht vermieden werden. Kaiser, T; Zeuzem, S; Thiery, J; Lebertransplantationen: Laborwerte - das Zünglein an der Waage. In: Dtsch Ärzteblatt; 2013 110 (3); A-74. Bekanntmachungen: Richtlinien zur Organtransplantation gemäß § 16 TPG. In: Dtsch Ärzteblatt 2006; 103(48): A-3282 / B-2858 / C-2738 2013/1/18.
Prinzip (Methode) des Untersuchungsverfahrens
  • Bilirubin + diazotierte para-Aminobenzolsulfonsäure = roter Azofarbstoff mit Indikatoreigenschaften. Die Farbintensität des gebildeten roten Azofarbstoffs ist direkt proportional zum Gesamtbilirubin und kann photometrisch bestimmt werden.

  • Konjungiertes Bilirubin wird dabei direkt an das Diazoniumsalz gekoppelt, unkonjugiertes Bilirubin reagiert nur in Anwesenheit eines Akzelerators (also indirekt) wie z. B: Coffein, Ethanol oder Methanol.

  • Unkonjugiertes (indirektes) Bilirubin wird durch Zusatz eines Akzelerators aus seiner Bindung von Albumin gelöst.

  • Unkonjugiertes (indirektes) Bilirubin kann nun zusammen mit dem konjungierten (direkten) Bilirubin der Probe und der diazotierten para-Aminobenzolsulfonsäure zu rotem Azofarbstoff reagieren.

  • Durch Zugabe von alkalischer Fehling-Lösung wird der rote Farbstoff in blauen Farbstoff überführt. Dieser absorbiert maximal im gelben Bereich des sichtbaren Lichtes und kann somit bei 580 nm auch in Gegenwart von gelb gefärbten Substanzen selektiv photometrisch gemessen werden.
Anforderung an das Untersuchungsmaterial / Präanalytik
Ergänzende Angaben zum Probenmaterial
Probenmaterial (alternativ)
Blutentnahmen aus Kathetern und Venenverweilkanülen sollten vermieden werden. Muss aus einem Katheter abgenommen werden, wird der Katheter zweimal mit je 5 ml physiologischer Kochsalzlösung durchgespült, 2 ml Blut sind zu verwerfen und erst dann kann die Blutentnahme für die Analytik erfolgen.
Kommentar zu Material
Kein Kommentar zum Material.
Probeneinsatz (Totvolumen + Mindestmenge)
1 ml.
Probenvolumen / Probenmenge
1 ml.
Material des Probenbehälters
Bei einer Blutentnahme von Serum-, EDTA-, Citratröhrchen muss das Serumröhrchen immer als erstes abgenommen werden, um eine Kontamination mit den Inhaltsstoffen der anderen beiden Röhrchen zu vermeiden.
Einflussgrößen
Keine Angaben zu Einflussgrößen.
Störfaktoren
  • Die Dauer der Stauung sollte 30-60 Sekunden nicht übersteigen. Nach erfolgreicher Punktion ist die Stauung zu lösen und das Blut ohne zu schnelles Aufziehen zu entnehmen.

  • Bilirubin ist extrem lichtempfindlich. Deshalb sollten die Proben sowohl vor Lichteinwirkung von Tageslicht als auch von fluoreszierendem Licht geschützt werden, um eine Photodegradation zu vermeiden. Die Proben sind schnellstmöglich in das Labor zu transportieren.

  • Cyanokit (Hydroxocobalamin) kann falsch niedrige Werte verursachen.

  • Proben mit Indocyaningrün dürfen nicht gemessen werden.

  • Die Ergebnisse von einzelnen Patienten mit multiplem Myelom können zu einer positiven Abweichung bei der Wiederfindung führen. Nicht alle Patienten mit multiplem Myelom zeigen diese Abweichung, ebenso kann der Grad der Abweichung bei den einzelnen Patienten unterschiedlich sein. In sehr seltenen Fällen kann eine Gammopathie, insbesondere vom Typ IgM (Waldenström Makroglobulinämie), zu unzuverlässigen Ergebnissen führen.

  • Der Hersteller des Tests beschreibt eine Interferenz mit IgG-Molekülen: Bei einer hohen IgG -Konzentration von 61,7 g/l wurde eine positive Abweichung von +43,5 % festgestellt (wahre Probenkonzentration 14,4 µmol/l (0,84 mg/dl), gemessene Probenkonzentration 20,6 µmol/l (1,2 mg/dl)).

  • Für diagnostische Zwecke sind die Ergebnisse stets im Zusammenhang mit der Patientenvorgeschichte, der klinischen Untersuchung und anderen Untersuchungsergebnissen zu werten.

  • In bestimmten Fällen werden bei Proben direkte Bilirubinwerte gemessen, die geringfügig über den Gesamtbilirubinwerten liegen. Dies wird bei Patientenproben beobachtet, bei denen fast das gesamte Bilirubin in der Reaktion in der direkten Form vorliegt. Ist das direkte Bilirubin größer als das des Gesamtbilirubins, so sollte der Gesamtbilirubinwert verwendet werden.
Untersuchungsfrequenz
24-Stunden Betrieb
Patientenvorbereitung
Keine Besonderheiten.
Linearität / Messbereich
Auskünfte zur Messunsicherheit erteilen wir auf Anfrage, damit die Medizinische Interpretation labordiagnostischer Ergebnisse sinnvoll und patientenorientiert erfolgen kann.
Angaben zu Verdünnungsverfahren
Keine Angaben zu Verdünnungsverfahren.
Nachforderbarkeit
Keine Angaben zur Nachforderbarkeit.
Probenlagerung vor Analyse
Die Proben sind schnellstmöglich in das Labor zu transportieren.
Probenlagerung nach Analyse
6 Tage im Kühlraum (+2°C bis +8°C)
Probenstabilität
{"datapools":[]}
Probenkonservierung
Keine Angaben zur Probenkonservierung.
Entnahmezeitpunkt
Keine Angaben zum Entnahmezeitpunkt.
Kennzeichnung der Probe
Keine Angaben zur Kennzeichnung der Probe.
Sonstige Anforderungen
Keine Angaben zu sonstigen Anforderungen.
Kommentar zur Präanalytik
Kein Kommentar zur Präanalytik.
Laboratoriumsausrüstung
Gerät / Analysensystem / Arbeitsplatz
LIS-Gerätezuordungen über Analysen:
Abfrage wird ausgeführt, bitte warten
Angaben zum Gerät / Analysensystem
Keine Angaben zum Gerät / Analysensystem.
Reagenzien, Kontrollen, Kalibratoren
  • Bestellung online über CGM-Muse siehe E INTABO AA Bestellwesen online und
  • Bestellschein E KLCH FO Bestellungen cobas6000 Reagenzien Kontrollen Kalibratoren
  • Arbeitsanweisung E KLCH AA Bestellungen Klinische Chemie Fa. Roche
Angaben zu Reagenzien, Kontrollen, Kalibratoren
Keine Angaben zu Reagenzien, Kontrollen, Kalibratoren.
Verbrauchsmaterialien
Allgemein übliche Laborausrüstung.
Weitere Angaben zur Ausrüstung
Keine weitere Angaben zur Ausrüstung.
Kalibrierung
Angabe der Anzahl der Standards
Nicht belegt
-2
Material der Standards / Konzentration
Nicht belegt
  • S1: H2O
  • S2: C.f.a.s.
Konzentration der Standards (Anmerkungen)
Nicht belegt
Keine Angaben zur Konzentration.
Angaben zur Kalibrierung
Nicht belegt
  • Nach Vorgabe des Reagenzherstellers (siehe aktuelle Testanleitung!)

  • Kalibrationsausdrucke werden im Ordner "Kalibrationsausdrucke COBAS 6000 Rout" bzw. "Kalibrationsausdrucke COBAS 6000 Spezi" abgeheftet.

  • Kalibrationsmaterialien E KLCH CL Kalibrationsmaterialien ROUT

  • Kalibrationsmaterialien E KLCH CL Kalibrationsmaterialien SPEZI

  • E KLCH CL lyophilisierte Kalibratoren Cobas 6000 C-Modul
Kalibrierungsfrequenz
Nicht belegt
Punkt-Kalibration:
  • nach Reagenzchargenwechsel!
  • wenn Qualitätskontrollverfahren dies erfordern!
Angaben zur Kalibrationskurve
Nicht belegt
Keine Angaben zur Kalibrationskurve.
Sonstige Angaben zur Kalibrierung
Nicht belegt
  • Das Kalibrationsintervall kann verlängert werden, wenn das Labor eine akzeptable Verifizierung der Kalibrierung vorweisen kann.

  • Rückführbarkeit: Die Methode wurde gegen die Doumas-Methode standardisiert.
Interne Qualitätssicherung
Bezeichnung des Kontrollmaterials
  • Kontrolle Level 1
  • Kontrolle Level 2
Anzahl der Kontrollen
2
Kontrollfrequenz
Gemäß der aktuell gültigen Rili-BÄK.
Interne Kontrolle
Gemäß Rili-BÄK, Teil B, 2 Durchführung der Qualitätssicherung (2.1 Interne Qualitätssicherung) und Tabelle B 1 a - Messgrößen in Plasma/Serum/Vollblut, Spalte 3 und 4.
Externe Qualitätssicherung
Externe Kontrolle
Gemäß Rili-BÄK, Teil B, 2 Durchführung der Qualitätssicherung (2.2 Externe Qualitätssicherung) und Tabelle B 1 a - Messgrößen in Plasma/Serum/Vollblut, Spalte 5 und 6.
Ringversuchsanbieter
Ringversuchsanbieter.
Ringversuchsprogramme
Keine Angaben zum Ringversuchsprogramm.
Ringversuchsnummer
Keine Angaben zur Ringversuchsnummer.
Angabe der Toleranzgrenzen
Keine Angabe der Toleranzgrenzen.
Sonstige Angaben
WICHTIGER HINWEIS

  • Spezielle Waschprogrammierung: Spezielle Waschschritte sind zwingend erforderlich, wenn auf den cobas c Systemen bestimmte Testkombinationen zusammen durchgeführt werden. Die neueste Version der Liste zur Vermeidung von Verschleppungen ist in den NaOHD-SMSSmpCln1+2-SCCS Methodenblättern enthalten. Weitere Anweisungen siehe Bedienerhandbuch. cobas c 502 Gerät: Die zur Vermeidung von Verschleppungen notwendigen, speziellen Waschprogrammierungen sind über den cobas link erhältlich. Eine manuelle Eingabe ist in bestimmten Fällen erforderlich.

  • Gegebenenfalls muss ein spezielles Waschprogramm zur Vermeidung von Verschleppungen vor Ausgabe der Ergebnisse dieses Tests implementiert werden.
Arbeitsablauf (Prozess)

cobas c 501 Testdefinition

  • Messart: 2‑Punkt-End
  • Reaktionszeit / Messpunkte: 10 / 10‑25 (STAT 4 / 10‑25)
  • Wellenlänge (Neben/Haupt): 600/546 nm
  • Reaktionsrichtung: Steigend
  • Einheiten: µmol/L (mg/dL, mg/L)

Reagenzpipettierung:

  • R1 120 µL
  • R2 24 µL

Probenvolumen:

  • Normal 2 µL
  • Reduziert 8 µL, bei Probenverdünnung: Probe 15 µL + 105 µL NaCl
  • Erhöht 2 µL
Ergebnisse
Befundinterpretation
Berechnung / Formel
Nicht belegt
cobas c Systeme berechnen automatisch die Analytkonzentration jeder Probe.

Umrechnungsfaktoren:
  • µmol/L x 0.0585 = mg/dL
  • mg/dL x 10 = mg/L
  • mg/dL 17.1 = µmol/L
Einheiten im LIS
Ergebnisangaben (u.a. Nachkommastellen) (LIS)
Nicht belegt
Hinweis: Die hier genannten Kommastellen sind so in den Stammdaten des LIS hinterlegt.
Normbereiche
Für Messgröße G Alter Norm von Norm bis Einheit
Bilirubin – Direkt (Diazo-Methode) AL 0 bis 125 Jahr(e) 0,3 mg/dL
Bilirubin – Gesamt (Diazo-Methode) M 0 bis 125 Jahr(e) <1,4 mg/dL
W 0 bis 125 Jahr(e) <0,9 mg/dL
Bilirubin, Urinstix (Remissionsphotometrisch) AL 0 bis 120 Jahr(e) negativ
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Extremwerte
Ihre Abfrage ergab leider kein Ergebnis.
Plausibilität
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Wertcodes
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Referenzbereiche / Bewertungsgrenze / Therapeutischer Bereich (Manuelle Angaben)
Nicht belegt

Neugeborene: - Alter 24 Stunden: 8.0 mg/dL - Alter 48 Stunden: 13.0 mg/dL - Alter 84 Stunden: 17.0 mg/dL

Alarmierende Ergebnisse / Grenzwertüberschreitungen
Die Telefon- und Faxgrenzen sind in der Labor- EDV hinterlegt, sowie in der AA "Sofortmitteilung pathologischer Werte", siehe Dok.-Nr. einsehbar.
  • Thomas L, ed. Labor und Diagnose. Indikation und Bewertung von Laborbefunden für die Medizinische Diagnostik, 7th ed.: TH-Books Verlagsgesellschaft 2007:259-273.
  • Subcommittee on Hyperbilirubinemia. Management of Hyperbilirubinemia in the Newborn Infant 35 or More Weeks of Gestation. Pediatrics 2004;114:297-316.
Meldepflicht
Keine Angaben zur Meldepflicht.
Fehlerquellen
  • Stauung bei der Blutentnahme von mehr als 60 Sekunden.

  • Voraufgezogenes Blutentnahmeröhrchen.

  • Serumröhrchen nach der Entnahme von EDTA- oder Citratröhrchen abgenommen.

  • Lichteinwirkung auf die Probe durch Tageslicht oder fluoreszierendem Licht.

  • Verzögerung beim Transport ins Labor.
Leistungsfähigkeit des Messverfahrens
Externe Leistungsmerkmale
Keine Angaben zu externen Leistungsmerkmalen.
Validierungs- bzw. Verifizierungsdaten
Keine Angaben zu Validierungs- bzw. Verifizierungsdaten.
Kriterien zur technischen Freigabe
Keine Angaben zu Kriterien zur technischen Freigabe.
Messgenauigkeit / Messunsicherheit
Keine Angaben zur Messgenauigkeit.
Angaben zu Verdünnungsverfahren
Keine Angaben zu Verdünnungsverfahren.
Nachweisgrenzen
Erfassungsgrenze, Nachweisgrenze und Bestimmungsgrenze

Erfassungsgrenze = 1.7 µmol/L (0.099 mg/dL)
Nachweisgrenze = 2.5 µmol/L (0.146 mg/dL)
Bestimmungsgrenze = 2.5 µmol/L (0.146 mg/dL)

Erfassungsgrenze, Nachweisgrenze und Bestimmungsgrenze wurden entsprechend den Anforderungen der EP17‑A2 Richtlinie des CLSI (Clinical and Laboratory Standards Institute) bestimmt.

Die Erfassungsgrenze entspricht dem 95. Perzentil aus n größer gleich 60 Messungen von analytfreien Proben über mehrere unabhängige Messreihen. Die Erfassungsgrenze entspricht der Konzentration unterhalb der analytfreie Proben mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 % gefunden werden.

Die Bestimmung der Nachweisgrenze erfolgt anhand der Erfassungsgrenze und der Standardabweichung von niedrig konzentrierten Proben. Die Nachweisgrenze entspricht der niedrigsten nachweisbaren Analytkonzentration (mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 % liegt der Wert über der Erfassungsgrenze).

Die Bestimmungsgrenze entspricht der niedrigsten Analytkonzentration, die reproduzierbar mit einem Gesamtfehler von 30 % gemessen werden kann. Sie wurde mit Proben mit niedriger Bilirubinkonzentration bestimmt.
Risiken
Risikofelder
    Maßnahmen
    Ihre Abfrage ergab leider kein Ergebnis.
    Umwelt- und Sicherheitsmaßnahmen
    siehe Gefahrstoffverzeichnis/Sicherheitsdatenblätter
    • In-vitro-Diagnostikum.
    • Die beim Umgang mit Laborreagenzien üblichen Vorsichtsmaßnahmen beachten. Die Entsorgung aller Abfälle sollte gemäß den lokalen Richtlinien erfolgen.
    • Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage für berufsmäßige Benutzer erhältlich.
    Verweise / Quellen
    Literaturangaben
    • Beipackzettel des Herstellers
    • Thomas L, ed. Labor und Diagnose. Indikation und Bewertung von Laborbefunden für die Medizinische Diagnostik, 7th ed.: TH-Books Verlagsgesellschaft 2007:259-273.
    Weitere Informationen für das Leistungsverzeichnis

    Mitgeltende Unterlagen finden sich im Nexus Curator!
    Mitgeltende Unterlagen
    Abfrage wird ausgeführt, bitte warten
    Zusammenhänge
    Messgröße / Analyt / Parameter
    Material
    Gebiet
    Verfahren
    Technik
    Gerät
    Untersuchungs- bzw. Prüfgebiet
    Untersuchungs- bzw. Prüfart
    Untersuchungs- bzw. Prüftechnik / Arbeitsplatz
    Einheit
    Akkreditierungsstatus
    Messgrößen-Code
    Alle Einheiten sind im LIS vermerkt!
    • DAkkS Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH
    • Anlage zur Akkreditierungsurkunde D-ML-XXXXX-XX-XX nach DIN EN ISO 15189:2014
    • Gültigkeitsdauer: 23.08.2016 bis 22.08.2021
    • Ausstellungsdatum: 23.08.2016
    Leistungsabrechnung
    LOINC (Logical Observation Identifiers Names and Codes)
    GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte)
    • Angaben zur GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) finden sich im Anforderungsformular!
    EBM (Einheitlicher Bewertungsmaßstab)
    • Angaben zum EBM (Einheitlicher Bewertungsmaßstab) finden sich im Anforderungsformular!
    Innerbetriebliche Leistungsverrechnung (ILV)
    • Angaben zur innerbetrieblichen Leistungsverrechnung (ILV) finden sich im Anforderungsformular!
    Lenkungsdaten
    Methoden-SOP
    Dok. Nr. Versionsnummer Veröffentichungsdatum
    1002239 1 02.06.2025
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    Stammdaten
    Analyt Dok. Nr. Versionsnummer Veröffentichungsdatum
    Bilirubin – Gesamt (Diazo-Methode) 1011050 1 18.04.3023
    Bilirubin – Direkt (Diazo-Methode) 1011049 1 18.04.3023
    Bilirubin, Urinstix (Remissionsphotometrisch) 1011052 1 18.04.3023
    Bilirubin, Punktat sonstige () 1011051 1 18.04.3023
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    Bestimmung des Gesamt-Bilirubin mit dem Prinzip der Diazo-Reaktion nach Jendrassik-Grof mit dem Roche Cobas cobas c 501 - Modul

    Messgrößen / Analyte / Parameter im LIS

    Analysen-Nr. / Analyt-Code (LIS)

    Für Messgröße Analyt-Nr
    Bilirubin – Direkt (Diazo-Methode) 10bili-d
    Bilirubin – Gesamt (Diazo-Methode) 10bili-g
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    Synonyme

    Synonyme gibt es keine!

    Untersuchungs- bzw. Prüftechnik / Arbeitsplatz

    • UV-/VIS-Photometrie [Dok.-Nr. 1002373]

    Dauerhaft an ein Auftragslaboratorium vergeben?

    • nein

    Bezeichnung der Meßgrößen (Akkreditierungsstelle)

    • Bilirubin, gesamt

    CE-Test

    nein

    In House Test

    nein

    Standardverfahren nach Literatur

    nein

    Akkreditierungsstatus

    • DAkkS Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH
    • Anlage zur Akkreditierungsurkunde D-ML-XXXXX-XX-XX nach DIN EN ISO 15189:2014
    • Gültigkeitsdauer: 23.08.2016 bis 22.08.2021
    • Ausstellungsdatum: 23.08.2016

    Untersuchungs- bzw. Prüfgebiet (Akkreditierungsstelle)

    • Klinische Chemie [Dok.-Nr. 1002443]

    Untersuchungs- bzw. Prüfart (Akkreditierungsstelle)

    • Spektrometrie (UV-/VIS-Photometrie)* [Dok.-Nr. 1002459]

    Ziel der Untersuchung (Indikation)

    Die Bestimmung von Bilirubin wird verbreitet zur Diagnose und Behandlung von Lebererkrankungen, hämolytischen und hämatologischen Störungen sowie von Stoffwechselstörungen, einschließlich Hepatitis und Gallenblasenerkrankungen, eingesetzt.

    Indikation

    • Bestimmung des direkten Bilirubins zur Diagnose, Differentialdiagnose und Verlaufsbeurteilung des Ikterus (bei Werten für Bilirubin gesamt > 1,1 mg/dl)
    • Verdacht auf Lebererkrankungen
    • Verdacht auf Hämolyse – Zerstörung der roten Blutkörperchen
    • Verdacht auf Cholangitis
    • Verdacht auf Cholestase
    • Verdacht auf Cholelithiasis (Gallensteine)
    • Verdacht auf Tumorerkrankungen im Bereich der Gallengänge/Pankreas (Bauchspeicheldrüse)

    Allgemeine Angaben

    Bilirubin entsteht beim Abbau alter Erythrozyten im retikuloendothelialen System. Dabei wird der Hämanteil aus dem Hämoglobin und anderen hämhaltigen Proteinen entfernt, zu Bilirubin metabolisiert und als Komplex mit Serumalbumin zur Leber transportiert. Dort wird Bilirubin mit Glucuronsäure konjugiert, damit es gelöst und anschließend durch den Gallengang transportiert und über den Verdauungstrakt ausgeschieden werden kann. Erkrankungen oder andere Störungen, bei denen durch hämolytische Prozesse Bilirubin rascher produziert wird, als es von der Leber abgebaut werden kann, führen zu einem Konzentrationsanstieg von unkonjugiertem (indirektem) Bilirubin im Blutkreislauf. Auch eine unreife Leber und verschiedene andere Erkrankungen mit gestörter Bilirubinkonjugation können zu ähnlich erhöhten Spiegeln des unkonjugierten Bilirubins im Blut führen. Bei Gallengangsverschluss oder Schädigung der hepatozellulären Struktur kommt es sowohl zum Anstieg des konjugierten (direkten) wie auch des unkonjugierten (indirekten) Bilirubins im Blutkreislauf. Mit dem Meld-Score (Model for End-stage Liver Disease) wird der Schweregrad der Leberschädigung für Patienten in Erwartung einer Lebertransplantation berechnet und spiegelt die Dringlichkeit einer Transplantation bzw. 3-Monats Lebenserwartung des Patienten wieder. Der Listenplatz auf der Warteliste für verfügbare Lebertransplantationen wird durch diesen Score mitbestimmt und an das Transplantationsregister weitergemeldet. Ein MELD-Score von 40 entspricht etwa einer 3-Monats-überlebensrate von ca. 2 %. Dieser Score ist offen für Manipulationen und sollte durch eine unabhängige Stelle, vorzugsweise durch das Labor welches die Bestimmungen durchgeführt hat, berechnet werden. Präanalytische Manipulationen (Beimengung von Urin in die Plasmaprobe zur Bestimmung der Kreatininkonzentration) können allerdings dadurch nicht vermieden werden. Kaiser, T; Zeuzem, S; Thiery, J; Lebertransplantationen: Laborwerte - das Zünglein an der Waage. In: Dtsch Ärzteblatt; 2013 110 (3); A-74. Bekanntmachungen: Richtlinien zur Organtransplantation gemäß § 16 TPG. In: Dtsch Ärzteblatt 2006; 103(48): A-3282 / B-2858 / C-2738 2013/1/18.

    Prinzip (Methode) des Untersuchungsverfahrens

    • Bilirubin + diazotierte para-Aminobenzolsulfonsäure = roter Azofarbstoff mit Indikatoreigenschaften. Die Farbintensität des gebildeten roten Azofarbstoffs ist direkt proportional zum Gesamtbilirubin und kann photometrisch bestimmt werden.

    • Konjungiertes Bilirubin wird dabei direkt an das Diazoniumsalz gekoppelt, unkonjugiertes Bilirubin reagiert nur in Anwesenheit eines Akzelerators (also indirekt) wie z. B: Coffein, Ethanol oder Methanol.

    • Unkonjugiertes (indirektes) Bilirubin wird durch Zusatz eines Akzelerators aus seiner Bindung von Albumin gelöst.

    • Unkonjugiertes (indirektes) Bilirubin kann nun zusammen mit dem konjungierten (direkten) Bilirubin der Probe und der diazotierten para-Aminobenzolsulfonsäure zu rotem Azofarbstoff reagieren.

    • Durch Zugabe von alkalischer Fehling-Lösung wird der rote Farbstoff in blauen Farbstoff überführt. Dieser absorbiert maximal im gelben Bereich des sichtbaren Lichtes und kann somit bei 580 nm auch in Gegenwart von gelb gefärbten Substanzen selektiv photometrisch gemessen werden.

    Arbeitsablauf (Prozess)

    <h2>cobas c 501 Testdefinition</h2>
    <ul>
    <li>Messart: 2‑Punkt-End</li>
    <li>Reaktionszeit / Messpunkte: 10 / 10‑25 (STAT 4 / 10‑25)</li>
    <li>Wellenlänge (Neben/Haupt): 600/546 nm</li>
    <li>Reaktionsrichtung: Steigend</li>
    <li>Einheiten: µmol/L (mg/dL, mg/L)</li>
    </ul>
    <h2>Reagenzpipettierung<span style="font-weight: bold;">:</span></h2>
    <ul>
    <li>R1 120 µL</li>
    <li>R2 24 µL</li>
    </ul>
    <h2>Probenvolumen:</h2>
    <ul>
    <li>Normal 2 µL</li>
    <li>Reduziert 8 µL, bei Probenverdünnung: Probe 15 µL + 105 µL NaCl</li>
    <li>Erhöht 2 µL</li>
    </ul>

    Angabe der Anzahl der Standards

    -2

    Material der Standards / Konzentration

    • S1: H2O
    • S2: C.f.a.s.

    Konzentration der Standards (Anmerkungen)

    Keine Angaben zur Konzentration.

    Angaben zur Kalibrierung

    • Nach Vorgabe des Reagenzherstellers (siehe aktuelle Testanleitung!)

    • Kalibrationsausdrucke werden im Ordner "Kalibrationsausdrucke COBAS 6000 Rout" bzw. "Kalibrationsausdrucke COBAS 6000 Spezi" abgeheftet.

    • Kalibrationsmaterialien E KLCH CL Kalibrationsmaterialien ROUT

    • Kalibrationsmaterialien E KLCH CL Kalibrationsmaterialien SPEZI

    • E KLCH CL lyophilisierte Kalibratoren Cobas 6000 C-Modul

    Kalibrierungsfrequenz

    Punkt-Kalibration:

    • nach Reagenzchargenwechsel!
    • wenn Qualitätskontrollverfahren dies erfordern!

    Angaben zur Kalibrationskurve

    Keine Angaben zur Kalibrationskurve.

    Sonstige Angaben zur Kalibrierung

    • Das Kalibrationsintervall kann verlängert werden, wenn das Labor eine akzeptable Verifizierung der Kalibrierung vorweisen kann.

    • Rückführbarkeit: Die Methode wurde gegen die Doumas-Methode standardisiert.

    Berechnung / Formel

    cobas c Systeme berechnen automatisch die Analytkonzentration jeder Probe.

    Umrechnungsfaktoren:

    • µmol/L x 0.0585 = mg/dL
    • mg/dL x 10 = mg/L
    • mg/dL 17.1 = µmol/L

    Angaben zu den Einheiten

    Alle Einheiten sind im LIS vermerkt!

    Ergebnisangaben (u.a. Nachkommastellen)

    Hinweis: Die hier genannten Kommastellen sind so in den Stammdaten des LIS hinterlegt.

    Einheiten im LIS

    Für Messgröße Einheit
    Bilirubin – Direkt (Diazo-Methode) mg/dL
    Bilirubin – Gesamt (Diazo-Methode) mg/dL
    Diese Ansicht als CSV herunterladen

    Ergebnisangaben (u.a. Nachkommastellen) (LIS)

    Für Messgröße Kommastellen
    Bilirubin – Gesamt (Diazo-Methode) 0
    Bilirubin – Direkt (Diazo-Methode) 0
    Diese Ansicht als CSV herunterladen

    Referenzbereiche / Bewertungsgrenze / Therapeutischer Bereich (LIS)

    Für Messgröße G Alter Norm von Norm bis
    Bilirubin – Gesamt (Diazo-Methode) M 0 bis 125 Jahr(e) <1,4
    W 0 bis 125 Jahr(e) <0,9
    Bilirubin – Direkt (Diazo-Methode) AL 0 bis 125 Jahr(e) 0,3
    Bilirubin, Urinstix (Remissionsphotometrisch) AL 0 bis 120 Jahr(e) negativ
    Diese Ansicht als CSV herunterladen

    Referenzbereiche / Bewertungsgrenze / Therapeutischer Bereich (Manuelle Angaben)

    Neugeborene: - Alter 24 Stunden: 8.0 mg/dL - Alter 48 Stunden: 13.0 mg/dL - Alter 84 Stunden: 17.0 mg/dL

    Alarmierende Ergebnisse / Grenzwertüberschreitungen

    • Thomas L, ed. Labor und Diagnose. Indikation und Bewertung von Laborbefunden für die Medizinische Diagnostik, 7th ed.: TH-Books Verlagsgesellschaft 2007:259-273.
    • Subcommittee on Hyperbilirubinemia. Management of Hyperbilirubinemia in the Newborn Infant 35 or More Weeks of Gestation. Pediatrics 2004;114:297-316.

    Meldepflicht

    Keine Angaben zur Meldepflicht.

    Probenmaterial (ergänzend zu LIS)

    Probenmaterial

    Blutentnahmen aus Kathetern und Venenverweilkanülen sollten vermieden werden. Muss aus einem Katheter abgenommen werden, wird der Katheter zweimal mit je 5 ml physiologischer Kochsalzlösung durchgespült, 2 ml Blut sind zu verwerfen und erst dann kann die Blutentnahme für die Analytik erfolgen.

    Probeneinsatz (Totvolumen + Mindestmenge)

    1 ml.

    Probenvolumen / Probenmenge

    1 ml.

    Material des Probenbehälters

    Bei einer Blutentnahme von Serum-, EDTA-, Citratröhrchen muss das Serumröhrchen immer als erstes abgenommen werden, um eine Kontamination mit den Inhaltsstoffen der anderen beiden Röhrchen zu vermeiden.

    Einflussgrößen

    Keine Angaben zu Einflussgrößen.

    Störfaktoren

    • Die Dauer der Stauung sollte 30-60 Sekunden nicht übersteigen. Nach erfolgreicher Punktion ist die Stauung zu lösen und das Blut ohne zu schnelles Aufziehen zu entnehmen.

    • Bilirubin ist extrem lichtempfindlich. Deshalb sollten die Proben sowohl vor Lichteinwirkung von Tageslicht als auch von fluoreszierendem Licht geschützt werden, um eine Photodegradation zu vermeiden. Die Proben sind schnellstmöglich in das Labor zu transportieren.

    • Cyanokit (Hydroxocobalamin) kann falsch niedrige Werte verursachen.

    • Proben mit Indocyaningrün dürfen nicht gemessen werden.

    • Die Ergebnisse von einzelnen Patienten mit multiplem Myelom können zu einer positiven Abweichung bei der Wiederfindung führen. Nicht alle Patienten mit multiplem Myelom zeigen diese Abweichung, ebenso kann der Grad der Abweichung bei den einzelnen Patienten unterschiedlich sein. In sehr seltenen Fällen kann eine Gammopathie, insbesondere vom Typ IgM (Waldenström Makroglobulinämie), zu unzuverlässigen Ergebnissen führen.

    • Der Hersteller des Tests beschreibt eine Interferenz mit IgG-Molekülen: Bei einer hohen IgG -Konzentration von 61,7 g/l wurde eine positive Abweichung von +43,5 % festgestellt (wahre Probenkonzentration 14,4 µmol/l (0,84 mg/dl), gemessene Probenkonzentration 20,6 µmol/l (1,2 mg/dl)).

    • Für diagnostische Zwecke sind die Ergebnisse stets im Zusammenhang mit der Patientenvorgeschichte, der klinischen Untersuchung und anderen Untersuchungsergebnissen zu werten.

    • In bestimmten Fällen werden bei Proben direkte Bilirubinwerte gemessen, die geringfügig über den Gesamtbilirubinwerten liegen. Dies wird bei Patientenproben beobachtet, bei denen fast das gesamte Bilirubin in der Reaktion in der direkten Form vorliegt. Ist das direkte Bilirubin größer als das des Gesamtbilirubins, so sollte der Gesamtbilirubinwert verwendet werden.

    Untersuchungsfrequenz

    24-Stunden Betrieb

    Patientenvorbereitung

    Keine Besonderheiten.

    Linearität / Messbereich

    Auskünfte zur Messunsicherheit erteilen wir auf Anfrage, damit die Medizinische Interpretation labordiagnostischer Ergebnisse sinnvoll und patientenorientiert erfolgen kann.

    Angaben zu Verdünnungsverfahren

    Keine Angaben zu Verdünnungsverfahren.

    Nachforderbarkeit

    Keine Angaben zur Nachforderbarkeit.

    Probenlagerung vor Analyse

    Die Proben sind schnellstmöglich in das Labor zu transportieren.

    Probenlagerung nach Analyse

    6 Tage im Kühlraum (+2°C bis +8°C)

    Probenstabilität

    Probenkonservierung

    Keine Angaben zur Probenkonservierung.

    Entnahmezeitpunkt

    Keine Angaben zum Entnahmezeitpunkt.

    Kennzeichnung der Probe

    Keine Angaben zur Kennzeichnung der Probe.

    Sonstige Anforderungen

    Keine Angaben zu sonstigen Anforderungen.

    Kommentar zur Präanalytik

    Kein Kommentar zur Präanalytik.

    Kommentar zu Material

    Kein Kommentar zum Material.

    LOINC (Logical Observation Identifiers Names and Codes)

    GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte)

    • Angaben zur GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) finden sich im Anforderungsformular!

    EBM (Einheitlicher Bewertungsmaßstab)

    • Angaben zum EBM (Einheitlicher Bewertungsmaßstab) finden sich im Anforderungsformular!

    Innerbetriebliche Leistungsverrechnung (ILV)

    • Angaben zur innerbetrieblichen Leistungsverrechnung (ILV) finden sich im Anforderungsformular!

    Gerät / Analysensystem

    Angaben zum Gerät / Analysensystem

    Keine Angaben zum Gerät / Analysensystem.

    Reagenzien, Kontrollen, Kalibratoren

    • Bestellung online über CGM-Muse siehe E INTABO AA Bestellwesen online und
    • Bestellschein E KLCH FO Bestellungen cobas6000 Reagenzien Kontrollen Kalibratoren
    • Arbeitsanweisung E KLCH AA Bestellungen Klinische Chemie Fa. Roche

    Angaben zu Reagenzien, Kontrollen, Kalibratoren

    Keine Angaben zu Reagenzien, Kontrollen, Kalibratoren.

    Verbrauchsmaterialien

    Allgemein übliche Laborausrüstung.

    Weitere Angaben zur Ausrüstung

    Keine weitere Angaben zur Ausrüstung.

    Externe Leistungsmerkmale

    Keine Angaben zu externen Leistungsmerkmalen.

    Validierungs- bzw. Verifizierungsdaten

    Keine Angaben zu Validierungs- bzw. Verifizierungsdaten.

    Kriterien zur technischen Freigabe

    Keine Angaben zu Kriterien zur technischen Freigabe.

    Messgenauigkeit

    Keine Angaben zur Messgenauigkeit.

    Nachweisgrenzen

    Erfassungsgrenze, Nachweisgrenze und Bestimmungsgrenze

    Erfassungsgrenze = 1.7 µmol/L (0.099 mg/dL)
    Nachweisgrenze = 2.5 µmol/L (0.146 mg/dL)
    Bestimmungsgrenze = 2.5 µmol/L (0.146 mg/dL)

    Erfassungsgrenze, Nachweisgrenze und Bestimmungsgrenze wurden entsprechend den Anforderungen der EP17‑A2 Richtlinie des CLSI (Clinical and Laboratory Standards Institute) bestimmt.

    Die Erfassungsgrenze entspricht dem 95. Perzentil aus n größer gleich 60 Messungen von analytfreien Proben über mehrere unabhängige Messreihen. Die Erfassungsgrenze entspricht der Konzentration unterhalb der analytfreie Proben mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 % gefunden werden.

    Die Bestimmung der Nachweisgrenze erfolgt anhand der Erfassungsgrenze und der Standardabweichung von niedrig konzentrierten Proben. Die Nachweisgrenze entspricht der niedrigsten nachweisbaren Analytkonzentration (mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 % liegt der Wert über der Erfassungsgrenze).

    Die Bestimmungsgrenze entspricht der niedrigsten Analytkonzentration, die reproduzierbar mit einem Gesamtfehler von 30 % gemessen werden kann. Sie wurde mit Proben mit niedriger Bilirubinkonzentration bestimmt.

    Fehlerquellen

    • Stauung bei der Blutentnahme von mehr als 60 Sekunden.

    • Voraufgezogenes Blutentnahmeröhrchen.

    • Serumröhrchen nach der Entnahme von EDTA- oder Citratröhrchen abgenommen.

    • Lichteinwirkung auf die Probe durch Tageslicht oder fluoreszierendem Licht.

    • Verzögerung beim Transport ins Labor.

    Bezeichnung des Kontrollmaterials

    • Kontrolle Level 1
    • Kontrolle Level 2

    Anzahl der Kontrollen

    2

    Kontrollfrequenz

    Gemäß der aktuell gültigen Rili-BÄK.

    Interne Kontrolle

    Gemäß Rili-BÄK, Teil B, 2 Durchführung der Qualitätssicherung (2.1 Interne Qualitätssicherung) und Tabelle B 1 a - Messgrößen in Plasma/Serum/Vollblut, Spalte 3 und 4.

    Externe Kontrolle

    Gemäß Rili-BÄK, Teil B, 2 Durchführung der Qualitätssicherung (2.2 Externe Qualitätssicherung) und Tabelle B 1 a - Messgrößen in Plasma/Serum/Vollblut, Spalte 5 und 6.

    Ringversuchsanbieter

    Ringversuchsanbieter.

    Ringversuchsprogramme

    Keine Angaben zum Ringversuchsprogramm.

    Ringversuchsnummern

    Keine Angaben zur Ringversuchsnummer.

    Angabe der Toleranzgrenzen

    Keine Angabe der Toleranzgrenzen.

    Sonstige Angaben

    WICHTIGER HINWEIS

    • Spezielle Waschprogrammierung: Spezielle Waschschritte sind zwingend erforderlich, wenn auf den cobas c Systemen bestimmte Testkombinationen zusammen durchgeführt werden. Die neueste Version der Liste zur Vermeidung von Verschleppungen ist in den NaOHD-SMSSmpCln1+2-SCCS Methodenblättern enthalten. Weitere Anweisungen siehe Bedienerhandbuch. cobas c 502 Gerät: Die zur Vermeidung von Verschleppungen notwendigen, speziellen Waschprogrammierungen sind über den cobas link erhältlich. Eine manuelle Eingabe ist in bestimmten Fällen erforderlich.

    • Gegebenenfalls muss ein spezielles Waschprogramm zur Vermeidung von Verschleppungen vor Ausgabe der Ergebnisse dieses Tests implementiert werden.

    Risikofelder

    Umwelt- und Sicherheitsmaßnahmen

    • In-vitro-Diagnostikum.
    • Die beim Umgang mit Laborreagenzien üblichen Vorsichtsmaßnahmen beachten. Die Entsorgung aller Abfälle sollte gemäß den lokalen Richtlinien erfolgen.
    • Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage für berufsmäßige Benutzer erhältlich.

    Literaturangaben

    • Beipackzettel des Herstellers
    • Thomas L, ed. Labor und Diagnose. Indikation und Bewertung von Laborbefunden für die Medizinische Diagnostik, 7th ed.: TH-Books Verlagsgesellschaft 2007:259-273.

    Mitgeltende Unterlagen

    Änderungen Methoden-SOP

    Dok. Nr. Versionsnummer Veröffentichungsdatum
    1002239 1 02.06.2025
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    Änderungen Stammdaten

    Analyt Dok. Nr. Versionsnummer Veröffentichungsdatum
    Bilirubin – Gesamt (Diazo-Methode) 1011050 1 18.04.3023
    Bilirubin – Direkt (Diazo-Methode) 1011049 1 18.04.3023
    Bilirubin, Urinstix (Remissionsphotometrisch) 1011052 1 18.04.3023
    Bilirubin, Punktat sonstige () 1011051 1 18.04.3023
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