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Dokumenten-ID:1002231
Dokumententyp:Labor-Methoden-SOP
Seiten-Struktur-Typ:Labor-Methoden-SOP
Vorlage:Labor-Methoden-SOP
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Qiqiqesipuj, Pilepäpüdeböxü, Meuäo Oer Oer ([LAB-KLC] Klinische Chemie: Bearbeitung (2325))
Mesülidüw, Mepöfa (QM-Administratoren)
Rouukäfibe, Väjäjigec, Oer (QM-Administratoren)
Mepöwafipinel, Memeuoce , Oer (QM-Administratoren)
Mesülidüw, Mepöfa ([LAB-KLC] Klinische Chemie: Inhaltliche Prüfung (2325))
Mepöwafipinel, Memeuoce , Oer ([LAB-KLC] Klinische Chemie: Inhaltliche Prüfung (2325))
Uixülifanäqüs, Qiwü ([LAB-KLC] Klinische Chemie: Technische Freigabe (2325))

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LABKLC

Stillgelegt: Albumin (BCG)

(Labor-Methoden-SOP) 1-0-0 ab dem 20.04.2023

Albumin im Serum im Bereich Klinische Chemie mit dem Verfahren Spektrometrie (UV-/VIS-Photometrie) mittels UV-/VIS-Photometrie am Beckman Coulter Alifax

Allgemeines
Angaben zu Messgrößen / Analyte / Parameter
Name des Leistungsverzeichniseintrags
Messgrößen / Analyte / Parameter im LIS
  • Kein Datensatz
  • Kein Datensatz
  • Kein Datensatz
  • Kein Datensatz
  • Kein Datensatz
  • Kein Datensatz
  • Kein Datensatz
    Analysen-Nr. / Analyt-Code (LIS)
    Synonyme
    Untersuchungs- bzw. Prüfgebiet (Akkreditierungsstelle)
    Untersuchungs- bzw. Prüfart (Akkreditierungsstelle)
    Untersuchungs- bzw. Prüftechnik / Arbeitsplatz
    Dauerhaft an ein Auftragslaboratorium vergeben?
    nein
    Bezeichnung der Meßgrößen (Akkreditierungsstelle)
    Albumin
    CE Verfahren / Inhouse Verfahren // Norm
    DIN EN ISO 15189
    CE Verfahren / Inhouse Verfahren // CE/InHouse
    CE-Test: nein
    In House Test: nein
    Standardverfahren nach Literatur: nein
    Akkreditierungsstatus
    Änderungshinweise
    Bearbeitungsdauer
    Labor / Institut
    Untersuchungsumfang
    Untersuchungsdauer
    Beurteilung
    Grenze des Verfahrens
    Stand
    Diagnostikbereich
    Probentransport
    Ziel der Untersuchung (Indikation)
    Zielsetzung
    Zweck:
    Photometrischer Farbtest zur quantitativen Bestimmung von Albumin in menschlichem Serum und Plasma

    Albumin:
    Mit einem Anteil von 55-65 % am Gesamtproteingehalt ist Albumin das in menschlichem Plasma am häufigsten auftretende Protein. Die biologische Hauptfunktion von Albumin ist der Transport und die Lagerung einer großen Zahl von Liganden zum Zwecke der Aufrechterhaltung des onkotischen Plasmadrucks und als Quelle von endogenen Aminosäuren. Albumin bindet und solubilisiert nicht-polare Verbindungen wie z. B. Plasma-Bilurubin und langkettige Fettsäuren und bindet außerdem zahlreiche Pharmazeutika.
    Hyperalbuminemie tritt nicht häufig auf und wird durch starke Dehydrierung und übermäßige Venenstase verursacht.
    Hypoalbuminie kann durch verminderte Synthese verursacht werden und tritt etwa auf bei Lebererkrankungen und bei proteinarmer Kost, bei erhöhtem Katabolismus aufgrund von Gewebeschädigungen und –entzündungen, bei verminderter Absorption von Aminosäuren aufgrund von Malabsorptionssyndromen oder Mangelernährung, bei äußerem Proteinverlust wie nephrotischem Syndrom, bei Enteropathie oder Verbrennungen und bei veränderter Gewichtsverteilung wie z. B. bei Aszites.
    Schwere Hyperalbuminemie führt zu ernsten Störungen im onkotischen Druck und zur Entstehung von Ödemen.
    Messwerte der Albuminkonzentration sind zur Beurteilung und Auswertung des Kalzium- und Magnesiumgehalts unbedingt erforderlich, da sich diese Ione an Albumin binden und daher ein verminderter Albumingehalt direkt für deren Reduktion verantwortlich ist.
    Indikation
    Marker für: Hepatopathien, Nephropathien
    Albuminmangel bei Malabsorption (Hypoalbuminie)
    Allgemeine Angaben
    Prinzip (Methode) des Untersuchungsverfahrens
    Durch die Reaktion von Albumin mit Bromkresolgrün entsteht ein farbiger Komplex.
    Die Absorption des Albumin-Bromkresolgrün-Komplexes wird bichromatisch gemessen (570/660nm) und ist proportional zur Albuminkonzentration in der Probe.
    Anforderung an das Untersuchungsmaterial / Präanalytik
    Probenmaterial (LIS)
    Ihre Abfrage ergab leider kein Ergebnis.
    Probenmaterial (ergänzend zu LIS)
      Ergänzende Angaben zum Probenmaterial
      Probenmaterial (alternativ)
      Kommentar zu Material
      Probeneinsatz (Totvolumen + Mindestmenge)
      Probenvolumen / Probenmenge
      100 µL
      Material des Probenbehälters
      Einflussgrößen
      Störfaktoren
      • Lipämie: bis 800mg/dL Intralipid <10 % Interferenz
      • Ikterus: bis 40 mg/dL Bilirubin < 10 % Interferenz
      • Hämolyse: bis 4,5 g/L Hämoglobin < 10 % Interferenz
      • siehe Formblatt Interferenzen (Dok. )
      • In einige wenigen Fällen kann eine Gammopathie, im Besonderen monoklonale IgM (Makroglobulinämie Waldenström), unverlässliche Ergebnisse verursachen
      Untersuchungsfrequenz
      Patientenvorbereitung
      Linearität / Messbereich
      Angaben zu Verdünnungsverfahren
      Nachforderbarkeit
      Probenlagerung vor Analyse
      Probenlagerung nach Analyse
      Probenstabilität
      {"datapools":[{"name":"probenstabilitaet","datapool":[{"id":"dc_2020_04_09_fe7ebc635c96c5f089","elements":{"probenstabilitaet_analyt":"Albumin","probenstabilitaet_hinweisstatb":"Serum","probenstabilitaet_raumtemperatur":"7","probenstabilitaet_2_8":"30","probenstabilitaet_20":"","zeiteinh_probenst_raum":"Tag(e)","zeiteinh_probenst_2_8":"Tag(e)","zeiteinh_probenst_20":"Tag(e)"}}]}]}
      Probenkonservierung
      Die Probenröhrchen werden nach Probeneingang 1 Woche im Kühlraum gelagert
      Entnahmezeitpunkt
      Kennzeichnung der Probe
      Sonstige Anforderungen
      Kommentar zur Präanalytik
      Laboratoriumsausrüstung
      Gerät / Analysensystem / Arbeitsplatz
        LIS-Gerätezuordungen über Analysen:
        Abfrage wird ausgeführt, bitte warten
        Angaben zum Gerät / Analysensystem
        Reagenzien, Kontrollen, Kalibratoren
        Reagenz: OSR6102 4 x 29 mL R1; OSR6202 4 x 54 mL R1; OSR6602 4 x 173 mL R1
        Lieferant: Beckman Coulter GmbH
        Herstellung / Haltbarkeit: Ungeöffnet ist das Reagenz bei Lagerung zwischen 2 und 25 °C bis zum angegebenen Verfallsdatum haltbar. Geöffnet ist das Reagenz bei Lagerung im Analysengerät 90 Tage haltbar.
        Angaben zu Reagenzien, Kontrollen, Kalibratoren
        WIRKSAME BESTANDTEILE
        Endkonzentration der reaktionsfähigen Bestandteile:
        • Succinat-Puffer (pH 4,2) 100 mmol/L
        • Bromokresolgrün 0,2 mmol/L
        • Konservierungsstoff

        Die auf dem Kit-Etikett angegebenen Konzentrationen der reaktiven Komponenten der Reagenzien entsprechen den realen Konzentrationen in den individuellen R1/R2-Fläschchen. Das in der Gebrauchsanweisung angegebene Reagenz-Gemisch entspricht nach der Zugabe von R1, einer Probe und R2 in die Reaktionsküvetten der endgültigen Konzentration dieser Komponenten.
        Verbrauchsmaterialien
        Weitere Angaben zur Ausrüstung
        Kalibrierung
        Angabe der Anzahl der Standards
        Nicht belegt
        0
        Material der Standards / Konzentration
        Nicht belegt
        • die Konzentration ist dem Methodenzettel zu entnehmen und ändert sich ggf. bei Chargenwechsel
        • aktuelle Angaben sind im Analysensystem hinterlegt
        Konzentration der Standards (Anmerkungen)
        Nicht belegt
        Angaben zur Kalibrierung
        Nicht belegt
        Kalibrierungsfrequenz
        Nicht belegt
        Beim Eintreten folgender Umstände neu kalibrieren:
        • bei neuer Reagenziencharge oder signifikanter Änderung der Kontrollwerte
        • bei umfangreicher präventiver Wartung des Analysengerätes bzw. bei Austausch kritischer Geräteteile
        Angaben zur Kalibrationskurve
        Nicht belegt
        Eine grafische Darstellung der Kalibration ist im Analysensystem hinterlegt.
        Sonstige Angaben zur Kalibrierung
        Nicht belegt
        Interne Qualitätssicherung
        Bezeichnung des Kontrollmaterials
        Ringversuch: INSTAND 4x jährlich (Kennziffer 100)
        INSTAND 2x jährlich (Kennziffer 291)
        Anzahl der Kontrollen
        2
        Kontrollfrequenz
        • nach dem Gerätestart werden alle Level gemessen, zudem erfolgt stets eine Schlusskontrolle
        • nach aufgetretenen Störungen
        Interne Kontrolle
        Externe Qualitätssicherung
        Externe Kontrolle
        Ringversuchsanbieter
        Ringversuchsprogramme
        Ringversuchsnummer
        Angabe der Toleranzgrenzen
        sind dem Handbuch Alifax und den Methodenzetteln der jeweiligen Charge zu entnehmen
        Sonstige Angaben
        Arbeitsablauf (Prozess)

        Detaillierte Beschreibung der einzelnen Arbeitsschritte in Folge

        • Neuen Index öffnen
        • Wartungsarbeiten laut Wartungsplan
        • Reagenzien vorbereiten


        Hinweis:
        grundsätzlich darauf achten, ob ein Chargenwechsel stattgefunden hat

         

        Arbeitsablauf:

        • bei Chargenwechsel ist eine Kalibration nach Arbeitsanweisung vorzunehmen.
        • Kalibration und Leerwert erstellen/messen
        • Kontrollen messen
        • Überprüfung der Kalibration und der Kontrollen
        • Routine starten (Messung erfolgt bei 37°C)

         

        Freigabekriterien:

        • Beurteilung der Qualitätskontrollen (liegen im zulässigen Bereich)
        • Beurteilung der Messergebnisse (liegen im Messbereich)
        • Plausibilitätskontrolle der Vorwerte (sofern vorhanden)
        • Plausibilitätskontrolle der Werte untereinander (Verteilungsmuster der Patienten)

         

        Ergebnisse
        Befundinterpretation
        Berechnung / Formel
        Nicht belegt
        Die Berechnung der Ergebnisse wird vom Analysengerät automatisch durchgeführt.
        Einheiten im LIS
        Ihre Abfrage ergab leider kein Ergebnis.
        Ergebnis qualitativ
        Ergebnisangaben (u.a. Nachkommastellen) (LIS)
        Ihre Abfrage ergab leider kein Ergebnis.
        Nicht belegt
        Normbereiche
        Ihre Abfrage ergab leider kein Ergebnis.
        Extremwerte
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        Plausibilität
        Ihre Abfrage ergab leider kein Ergebnis.
        Wertcodes
        Ihre Abfrage ergab leider kein Ergebnis.
        Referenzbereiche / Bewertungsgrenze / Therapeutischer Bereich (Manuelle Angaben)
        Nicht belegt
        Alarmierende Ergebnisse / Grenzwertüberschreitungen
        Die Telefon- und Faxgrenzen sind in der Labor- EDV hinterlegt, sowie in der AA "Sofortmitteilung pathologischer Werte", siehe Dok.-Nr. einsehbar.
        Meldepflicht
        Fehlerquellen
        Leistungsfähigkeit des Messverfahrens
        Externe Leistungsmerkmale
        Der Test ist linear innerhalb eines Konzentrationsbereiches von 15-60 g/L
        Validierungs- bzw. Verifizierungsdaten
        Kriterien zur technischen Freigabe
        Messgenauigkeit / Messunsicherheit
        Als Messunsicherheit wird der aktuelle Variationskoeffizient (VK) angegeben (siehe Kontrollprogramm).
        Angaben zu Verdünnungsverfahren
        Nachweisgrenzen
        Risiken
        Risikofelder
          Maßnahmen
          Ihre Abfrage ergab leider kein Ergebnis.
          Umwelt- und Sicherheitsmaßnahmen
          siehe Gefahrstoffverzeichnis/Sicherheitsdatenblätter
          • H316 Verursacht leichte Hautreizungen.
          • H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
          • H318 Verursacht schwere Augenschäden.
          • H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
          • P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
          • P280 Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
          • P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
          • P310 Sofort GIFTNOTRUFZENTRALE oder Arzt anrufen.
          • P332+P313 Bei Hautreizung: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.
          • P333+P313 Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

          P362+P364:
          • Kontaminierten Kleidungsstücke ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.
          • Polyoxyethylenlaurylether 0,1 - < 1 %
          • Bernsteinsäure 3 - 8 %
          • Reaktionsmasse aus 5-Chlor-2-methyl-4-isothiazolin-3-on [EG-Nr. 247-500-7] und 2 Methyl-4-isothiazolin-3-on [EG-Nr. 220-239-6] (3:1) < 0,05 %
          Verweise / Quellen
          Literaturangaben
          • Gebrauchsanweisung Albumin BLOSR6X02 10, Beckmann Coulter, April 2020
          • Grant GH, Silverman LM, Christenson RH. Amino acids and proteins. In: Tietz NW, ed. Fundamentals of clinical chemistry. Philadelphia:WB Saunders Company, 1987:328-329.
          • McPherson RA. Specific proteins. In: Henry JB, ed. Clinical diagnosis and management by laboratory methods. Philadelphia:WB Saunders Company, 1996:244-245.
          • Doumas BT, Watson WA, Biggs HG. Albumin standards and the measurement of serum albumin with bromcresol green. Clin Chim Acta 1971;31:87-96.
          • Young DS, ed. Effects of preanalytical variables on clinical laboratory tests, 2nd ed. Washington:AACC Press, 1997:3-15-3-16.
          • Baudner S, Dati F. Standardization of the measurement of 14 proteins in human serum based on the new IFCC/BCR/CAP international reference material CRM 470. J Lab Med 1996;20:145-152.
          • Painter PC, Cope JY, Smith JL. Reference information for the clinical laboratory. In: Burtis CA, Ashwood ER, eds. Tietz textbook of clinical chemistry. Philadelphia:WB Saunders Company, 1999; 1800pp.
          • Young DS. Effects of drugs on clinical laboratory tests, 5th ed. AACC Press, 2000.
          Weitere Informationen für das Leistungsverzeichnis

            Mitgeltende Unterlagen
            Abfrage wird ausgeführt, bitte warten
            Zusammenhänge
            Messgröße / Analyt / Parameter
            Material
            Gebiet
            • Kein Datensatz
            • Kein Datensatz
            • Kein Datensatz
            • Kein Datensatz
            • Kein Datensatz
            • Kein Datensatz
            • Kein Datensatz

              Verfahren
              Technik
              Gerät
                Untersuchungs- bzw. Prüfgebiet
                Untersuchungs- bzw. Prüfart
                Untersuchungs- bzw. Prüftechnik / Arbeitsplatz
                Einheit
                Akkreditierungsstatus
                Messgrößen-Code
                • Kein Datensatz
                • Kein Datensatz
                • Kein Datensatz
                • Kein Datensatz
                • Kein Datensatz
                • Kein Datensatz
                • Kein Datensatz
                Leistungsabrechnung
                LOINC (Logical Observation Identifiers Names and Codes)
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                GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte)
                EBM (Einheitlicher Bewertungsmaßstab)
                Innerbetriebliche Leistungsverrechnung (ILV)
                Lenkungsdaten
                Methoden-SOP
                Dok. Nr. Versionsnummer Veröffentichungsdatum
                1002231 1 20.04.2023
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                Stammdaten
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                Albumin im Serum im Bereich Klinische Chemie mit dem Verfahren Spektrometrie (UV-/VIS-Photometrie) mittels UV-/VIS-Photometrie am Beckman Coulter Alifax

                Messgrößen / Analyte / Parameter im LIS

                Analysen-Nr. / Analyt-Code (LIS)

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                Untersuchungs- bzw. Prüftechnik / Arbeitsplatz

                • UV-/VIS-Photometrie [Dok.-Nr. 1002373]

                Dauerhaft an ein Auftragslaboratorium vergeben?

                • nein

                Bezeichnung der Meßgrößen (Akkreditierungsstelle)

                Albumin

                CE-Test

                nein

                In House Test

                nein

                Standardverfahren nach Literatur

                nein

                Untersuchungs- bzw. Prüfgebiet (Akkreditierungsstelle)

                • Klinische Chemie [Dok.-Nr. 1002443]

                Untersuchungs- bzw. Prüfart (Akkreditierungsstelle)

                • Spektrometrie (UV-/VIS-Photometrie)* [Dok.-Nr. 1002459]

                Ziel der Untersuchung (Indikation)

                Zweck:
                Photometrischer Farbtest zur quantitativen Bestimmung von Albumin in menschlichem Serum und Plasma

                Albumin:
                Mit einem Anteil von 55-65 % am Gesamtproteingehalt ist Albumin das in menschlichem Plasma am häufigsten auftretende Protein. Die biologische Hauptfunktion von Albumin ist der Transport und die Lagerung einer großen Zahl von Liganden zum Zwecke der Aufrechterhaltung des onkotischen Plasmadrucks und als Quelle von endogenen Aminosäuren. Albumin bindet und solubilisiert nicht-polare Verbindungen wie z. B. Plasma-Bilurubin und langkettige Fettsäuren und bindet außerdem zahlreiche Pharmazeutika.
                Hyperalbuminemie tritt nicht häufig auf und wird durch starke Dehydrierung und übermäßige Venenstase verursacht.
                Hypoalbuminie kann durch verminderte Synthese verursacht werden und tritt etwa auf bei Lebererkrankungen und bei proteinarmer Kost, bei erhöhtem Katabolismus aufgrund von Gewebeschädigungen und –entzündungen, bei verminderter Absorption von Aminosäuren aufgrund von Malabsorptionssyndromen oder Mangelernährung, bei äußerem Proteinverlust wie nephrotischem Syndrom, bei Enteropathie oder Verbrennungen und bei veränderter Gewichtsverteilung wie z. B. bei Aszites.
                Schwere Hyperalbuminemie führt zu ernsten Störungen im onkotischen Druck und zur Entstehung von Ödemen.
                Messwerte der Albuminkonzentration sind zur Beurteilung und Auswertung des Kalzium- und Magnesiumgehalts unbedingt erforderlich, da sich diese Ione an Albumin binden und daher ein verminderter Albumingehalt direkt für deren Reduktion verantwortlich ist.

                Indikation

                Marker für: Hepatopathien, Nephropathien
                Albuminmangel bei Malabsorption (Hypoalbuminie)

                Prinzip (Methode) des Untersuchungsverfahrens

                Durch die Reaktion von Albumin mit Bromkresolgrün entsteht ein farbiger Komplex.
                Die Absorption des Albumin-Bromkresolgrün-Komplexes wird bichromatisch gemessen (570/660nm) und ist proportional zur Albuminkonzentration in der Probe.

                Arbeitsablauf (Prozess)

                Detaillierte Beschreibung der einzelnen Arbeitsschritte in Folge

                • Neuen Index öffnen
                • Wartungsarbeiten laut Wartungsplan
                • Reagenzien vorbereiten


                Hinweis:
                grundsätzlich darauf achten, ob ein Chargenwechsel stattgefunden hat

                 

                Arbeitsablauf:

                • bei Chargenwechsel ist eine Kalibration nach Arbeitsanweisung vorzunehmen.
                • Kalibration und Leerwert erstellen/messen
                • Kontrollen messen
                • Überprüfung der Kalibration und der Kontrollen
                • Routine starten (Messung erfolgt bei 37°C)

                 

                Freigabekriterien:

                • Beurteilung der Qualitätskontrollen (liegen im zulässigen Bereich)
                • Beurteilung der Messergebnisse (liegen im Messbereich)
                • Plausibilitätskontrolle der Vorwerte (sofern vorhanden)
                • Plausibilitätskontrolle der Werte untereinander (Verteilungsmuster der Patienten)

                 

                Material der Standards / Konzentration

                • die Konzentration ist dem Methodenzettel zu entnehmen und ändert sich ggf. bei Chargenwechsel
                • aktuelle Angaben sind im Analysensystem hinterlegt

                Kalibrierungsfrequenz

                Beim Eintreten folgender Umstände neu kalibrieren:

                • bei neuer Reagenziencharge oder signifikanter Änderung der Kontrollwerte
                • bei umfangreicher präventiver Wartung des Analysengerätes bzw. bei Austausch kritischer Geräteteile

                Angaben zur Kalibrationskurve

                Eine grafische Darstellung der Kalibration ist im Analysensystem hinterlegt.

                Berechnung / Formel

                Die Berechnung der Ergebnisse wird vom Analysengerät automatisch durchgeführt.

                Einheiten im LIS

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                Ergebnisangaben (u.a. Nachkommastellen) (LIS)

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                Referenzbereiche / Bewertungsgrenze / Therapeutischer Bereich (LIS)

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                Probenmaterial (ergänzend zu LIS)

                Probenvolumen / Probenmenge

                100 µL

                Störfaktoren

                • Lipämie: bis 800mg/dL Intralipid <10 % Interferenz
                • Ikterus: bis 40 mg/dL Bilirubin < 10 % Interferenz
                • Hämolyse: bis 4,5 g/L Hämoglobin < 10 % Interferenz
                • siehe Formblatt Interferenzen (Dok. )
                • In einige wenigen Fällen kann eine Gammopathie, im Besonderen monoklonale IgM (Makroglobulinämie Waldenström), unverlässliche Ergebnisse verursachen

                Probenstabilität

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                Probenkonservierung

                Die Probenröhrchen werden nach Probeneingang 1 Woche im Kühlraum gelagert

                LOINC (Logical Observation Identifiers Names and Codes)

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                Gerät / Analysensystem

                Reagenzien, Kontrollen, Kalibratoren

                Reagenz: OSR6102 4 x 29 mL R1; OSR6202 4 x 54 mL R1; OSR6602 4 x 173 mL R1
                Lieferant: Beckman Coulter GmbH
                Herstellung / Haltbarkeit: Ungeöffnet ist das Reagenz bei Lagerung zwischen 2 und 25 °C bis zum angegebenen Verfallsdatum haltbar. Geöffnet ist das Reagenz bei Lagerung im Analysengerät 90 Tage haltbar.

                Angaben zu Reagenzien, Kontrollen, Kalibratoren

                WIRKSAME BESTANDTEILE
                Endkonzentration der reaktionsfähigen Bestandteile:

                • Succinat-Puffer (pH 4,2) 100 mmol/L
                • Bromokresolgrün 0,2 mmol/L
                • Konservierungsstoff

                Die auf dem Kit-Etikett angegebenen Konzentrationen der reaktiven Komponenten der Reagenzien entsprechen den realen Konzentrationen in den individuellen R1/R2-Fläschchen. Das in der Gebrauchsanweisung angegebene Reagenz-Gemisch entspricht nach der Zugabe von R1, einer Probe und R2 in die Reaktionsküvetten der endgültigen Konzentration dieser Komponenten.

                Externe Leistungsmerkmale

                Der Test ist linear innerhalb eines Konzentrationsbereiches von 15-60 g/L

                Messgenauigkeit

                Als Messunsicherheit wird der aktuelle Variationskoeffizient (VK) angegeben (siehe Kontrollprogramm).

                Bezeichnung des Kontrollmaterials

                Ringversuch: INSTAND 4x jährlich (Kennziffer 100)
                INSTAND 2x jährlich (Kennziffer 291)

                Anzahl der Kontrollen

                2

                Kontrollfrequenz

                • nach dem Gerätestart werden alle Level gemessen, zudem erfolgt stets eine Schlusskontrolle
                • nach aufgetretenen Störungen

                Angabe der Toleranzgrenzen

                sind dem Handbuch Alifax und den Methodenzetteln der jeweiligen Charge zu entnehmen

                Risikofelder

                Umwelt- und Sicherheitsmaßnahmen

                • H316 Verursacht leichte Hautreizungen.
                • H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
                • H318 Verursacht schwere Augenschäden.
                • H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
                • P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
                • P280 Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
                • P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
                • P310 Sofort GIFTNOTRUFZENTRALE oder Arzt anrufen.
                • P332+P313 Bei Hautreizung: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.
                • P333+P313 Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

                P362+P364:
                • Kontaminierten Kleidungsstücke ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.
                • Polyoxyethylenlaurylether 0,1 - < 1 %
                • Bernsteinsäure 3 - 8 %
                • Reaktionsmasse aus 5-Chlor-2-methyl-4-isothiazolin-3-on [EG-Nr. 247-500-7] und 2 Methyl-4-isothiazolin-3-on [EG-Nr. 220-239-6] (3:1) < 0,05 %

                Literaturangaben

                • Gebrauchsanweisung Albumin BLOSR6X02 10, Beckmann Coulter, April 2020
                • Grant GH, Silverman LM, Christenson RH. Amino acids and proteins. In: Tietz NW, ed. Fundamentals of clinical chemistry. Philadelphia:WB Saunders Company, 1987:328-329.
                • McPherson RA. Specific proteins. In: Henry JB, ed. Clinical diagnosis and management by laboratory methods. Philadelphia:WB Saunders Company, 1996:244-245.
                • Doumas BT, Watson WA, Biggs HG. Albumin standards and the measurement of serum albumin with bromcresol green. Clin Chim Acta 1971;31:87-96.
                • Young DS, ed. Effects of preanalytical variables on clinical laboratory tests, 2nd ed. Washington:AACC Press, 1997:3-15-3-16.
                • Baudner S, Dati F. Standardization of the measurement of 14 proteins in human serum based on the new IFCC/BCR/CAP international reference material CRM 470. J Lab Med 1996;20:145-152.
                • Painter PC, Cope JY, Smith JL. Reference information for the clinical laboratory. In: Burtis CA, Ashwood ER, eds. Tietz textbook of clinical chemistry. Philadelphia:WB Saunders Company, 1999; 1800pp.
                • Young DS. Effects of drugs on clinical laboratory tests, 5th ed. AACC Press, 2000.

                Mitgeltende Unterlagen

                Änderungen Methoden-SOP

                Dok. Nr. Versionsnummer Veröffentichungsdatum
                1002231 1 20.04.2023
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