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| Dokumentierte Information | notwendige Information, die von einer Organisation kontrolliert und bereitgestellt werden kann und das Medium, auf der sie enthalten ist. Vormals: Qualitätsmanagementhandbuch. |
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| Einzelrisiko | Aufgrund seiner Bedeutung für das Unternehmen dem Risikomanagementprozess unterzogenes Risiko. |
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| Kontinuitätsmanagement | Teilbereich des Risikomanagements mit der Aufgabe, die operationellen Betriebsfunktionen bei Unterbrechung oder Verlust möglichst rasch wiederherzustellen. In der englischen Sprache wird für das Kontinuitätsmanagement auch der Begriff ?recovery? verwendet, um dadurch auszudrücken, dass die durch ein Risiko verlorenen Betriebsfunktionen wiederhergestellt werden müssen. |
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| Korrekturmaßnahmen | Maßnahme zur Beseitigung der Ursache einer Nichtkonformität und zur Verhinderung ihres erneuten Auftretens. |
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| Krise | Situation, die organisationsweit außerordentliche Maßnahmen erfordert, weil bestehende Organisationsstrukturen und Prozesse zu ihrer Bewältigung nicht ausreichen. Die Krise (im engeren Sinn) kann durch einen Notfall ausgelöst werden. Die Krise (im weiteren Sinn) kann eine problematische Entwicklung oder Entscheidungssituation bedeuten. |
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| Krisenmanagement | koordinierte Tätigkeiten, die eine Organisation ausführen muss, um drohende oder bereits eingetretene Krisen zu bewältigen. In der englischen Sprache wird für das Krisenmanagement auch der Begriff ?response? verwendet, um dadurch auszudrücken, dass die Organisation schnell auf die eingetretenen Notfälle reagieren muss. |
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| Management | Satz von in Wechselbeziehung oder Wechselwirkung stehenden Elementen einer Organisation zur Festlegung von Leitlinien und Zielen sowie Prozessen zum Erreichen dieser Ziele. |
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| Notfall (nicht medizinisch) | plötzliches und für gewöhnlich unvorhergesehenes Ereignis mit schwerwiegenden Folgen, das in der Regel nur auf eine Organisationseinheit begrenzt ist, und das außerordentliche Maßnahmen und ein rasches Ein-greifen erfordert. |
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| Notfallmanagement | koordinierte Tätigkeiten, die eine Organisationseinheit ausführen muss, um drohende oder bereits eingetretene Notfälle zu bewältigen. |
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| Organisation | Einzelperson oder Gruppe von Menschen mit eigenen Funktionen sowie Verantwortlichkeiten, Befugnissen und Beziehungen, um ihre Ziele zu erreichen. |
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| Politik | Absichten und Ausrichtung einer Organisation, die durch das Leitungsgremium formell ausgedrückt werden. |
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| Prozess | Satz von in Wechselbeziehung oder Wechselwirkung stehenden Tätigkeiten, der Eingaben in Ergebnisse umwandelt. |
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| Risiko | Auswirkung von Unsicherheit auf Ziele, Tätigkeiten und Anforderungen unter den Aspekten von Wahrscheinlichkeit und Auswirkung. |
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| Risikoanalyse | systematische Ermittlung und Gebrauch von Informationen, um ein Risiko zu verstehen und nach Wahrscheinlichkeit und Auswirkung auf eine Organisation oder auf ein System einzuschätzen. Die Risikoanalyse schafft die Grundlage für die Risikobewertung und die Risikobewältigung. |
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| Risikoatlas | (auch Risikolandschaft oder Risikokatalog) Strukturierte Sammlung von Risiken eines Unternehmens, aufgeteilt in Risikobereiche. |
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| Risikobereichskategorie | Relevante Bereiche eines Unternehmens, die einer Risikobeurteilung unterzogen werden sollten. |
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| Risikobeurteilung | Gesamtheit des Verfahrens, das Risikoidentifikation, Risikoanalyse und Risikobewertung umfasst. |
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| Risikobewertung | Prozess, der die Ergebnisse der Risikoanalyse mit den Risikokriterien vergleicht, um zu bestimmen, ob die Risikohöhe akzeptierbar bzw. tolerierbar ist. |
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| Risikoeigner | Person mit der Entscheidungskompetenz und Verantwortung, hinsichtlich eines Risikos zu handeln. |
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| Risikofeld | Prozesse eines Unternehmens mit besonderer Bedeutung für die Leistungserbringung oder den Unternehmensfortbestand. |
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| Risikohöhe | Ausmaß eines Risikos, geschätzt oder gemessen als bestimmte Kombination von Auswirkung und Wahrscheinlichkeit. Ein Risiko kann bezüglich der vordefinierten Risikokriterien groß, mittel oder klein sein. |
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| Risikoidentifikation | Prozess, um Risiken zu finden und mit ihren Ursachen und Auswirkungen zu beschreiben. |
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| Risikokommunikation | andauernder oder wiederkehrender Prozess innerhalb einer Organisation, um Informationen bezüglich des Umgangs mit Risiken mit den interessierten Kreisen auszutauschen. Die Information kann sich auf Existenz, Art, Form, Wahrscheinlichkeit, Auswirkung, Akzeptanz, Bewältigung, Risikomanagement-System oder andere Risikoaspekte beziehen. |
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| Risikokriterien | Bezugspunkte, zu welchen die Bedeutung eines Risikos für die Organisation oder für das System bewertet wird. Die Risikokriterien ergeben sich aus den internen oder externen Zusammenhängen und Rahmenbedingungen der Risikobeurteilung. |
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| Risikokultur | Denken, Handeln und Verhalten einer Organisation und ihrer Führungskräfte und Mitarbeiter nach den Regeln und Grundsätzen des Risikomanagements. |
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| Risikomanagement | Prozesse und Verhaltensweisen, die darauf ausgerichtet sind, eine Organisation bezüglich Risiken zu steuern. Die Umsetzung des Risikomanagements führt zu einer Risikokultur in der Organisation. |
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| Risikomanagement-Politik | umfassende Absichten und Ziele einer Organisation betreffend die Handhabung von Risiken. Die Risikomanagement-Politik beschreibt, wie eine Organisation ihr Risikomanagement plant, umsetzt, bewertet und verbessert. |
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| Risikomanagement-Prozess | systematische Anwendung von Grundsätzen, Verfahren und Tätigkeiten einer Organisation, um über Risiken zu kommunizieren, Informationen auszutauschen, Rahmenbedingungen festlegen, Risiken zu identifizieren, zu analysieren, zu bewerten, zu bewältigen sowie Risiken aufzuzeigen, zu verfolgen und zu überwachen. |
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| Risikomanagement-System | Elemente des Managementsystems einer Organisation mit der Aufgabe, Risiken zu bewältigen. |
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| Risikomanager | Person, die den Risikomanagement-Prozess anwendet und in Organisationen umsetzen kann. Die Aufgaben erstrecken sich zusätzlich auf die Einbettung des Risikomanagements in die Organisation. Der Risikomanager kann in der Stellung eines Mitarbeiters in der Organisation oder als externer Berater und Risikoexperte tätig sein. |
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| Risikoteilung | Entscheidungen und Maßnahmen, die gesetzt werden, um die Aufteilung bzw. Zuteilung von positiven und negativen Auswirkungen eines bestimmten Risikos zwischen Parteien zu beeinflussen. |
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| Risikotoleranz | Annahme eines Risikos im Rahmen der gesetzlichen bzw. regulatorischen Vorgaben. |
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| Risikovermeidung | Entscheidung und Maßnahmen, um eine risikobehaftete Tätigkeit nicht einzugehen oder sich einer Risikosituation zu entziehen. |
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| Risikoverminderung | Entscheidung und Maßnahmen, um die Eintrittswahrscheinlichkeit und/oder die Auswirkung eines Risikos günstig zu beeinflussen. |
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| Wahrscheinlichkeit | relative Häufigkeit des Eintritts zukünftiger Ereignisse oder Entwicklungen. Die Wahrscheinlichkeit eines Risikos kann sich auf eine Periode oder auf eine Anzahl von Fällen beziehen. Oft wird an Stelle der Wahrscheinlichkeit eines Risikos die Häufigkeit verwendet. Die Wahrscheinlichkeit dient dazu, Unsicherheit bzw. Ungewissheit messbar bzw. einschätzbar zu machen. |
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| Wirksamkeit | Ausmaß in dem geplante Tätigkeiten verwirklicht und geplante Ergebnisse erreicht werden. Wirksamkeit kann sich auf quantitative oder qualitative Ergebnisse beziehen. Wirksamkeit kann sich auf Führungstätigkeiten, Prozesse, Produkte und Dienstleistungen, Systeme oder auf Organisationen beziehen. |
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| Risikobeauftragte | Person, die den Risikomanagement-Prozess in der Organisation umsetzt. Die Aufgaben erstrecken sich zusätzlich auf die Einbettung des Risikomanagements in die Organisation. Diese Funktion kann an einen Mitarbeiter in der Organisation oder an einen externen Berater und Risikoexperten übertragen werden. |
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| Sammelrisiken | Bündelung von Einzelrisiken die sich gegenseitig verstärken können. Diese Risiken können in verschiedenen Organisationseinheiten auftreten und von einer gleichen Risikoursache bzw. Risikoquelle ausgelöst werden. |
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| IdentifizierendeAbteilung | Ort (Abteilung oder Bereich) an dem die Risikoidentifikation erfolgt ist. |
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| Seiteneffekte | Ein erkanntes Risiko verstärkende, oder von diesem Risiko betroffene Faktoren. |
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| Schwachstelle | Identifizierte/r Stelle bzw. Faktor der die Entstehung eines Risikos begünstigt oder von diesem Risiko betroffen ist. |
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| Risikoverantwortliche | (auch Risiko-Eigner) Person mit der Entscheidungskompetenz und Verantwortung, hinsichtlich eines Risikos zu handeln. Der Risikoeigner kann das Risiko verändern. Der Risikoeigner kann auch der Prozesseigner sein. |
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| Eintrittswahrscheinlichkeit | Quantitative oder qualitative Angabe über die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Risikoereignis innerhalb eines bestimmten Zeitraums eintritt. |
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| Potenzielle Schadenshöhe | Ausmaß bzw. Ausprägung der negativen Folge in Form von körperlichen bzw. gesundheitlichen Beeinträchtigung einer Person, Verlust, Zerstörung, materielle oder funktionelle Beeinträchtigung einer Sache oder Verringerung deren Wertes. |
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| Brutto-Risiko | Bewertung der Risikohöhe und Einteilung der Risikokriterien vor der Einleitung von Maßnahmen zur Risikobewältigung. |
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| Entdeckungswahrscheinlichkeit | Quantitative oder qualitative Angabe über die Wahrscheinlichkeit, dass das Auftreten eines Fehlers beziehungsweise der Eintritt des Risikos bemerkt wird. |

